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Nachfolgeregelung bei Marty Wohnbau
St. Galler Tagblatt
Die Familien-Aktiengesellschaft Marty Wohnbau AG trifft mit deren Geschäftsführer Dieter M. Schenk eine Nachfolgeregelung.
Der Einfamilienhaus-Hersteller Marty hat die Unternehmensnachfolge geregelt. An der Generalversammlung der Marty Wohnbau AG mit Sitz in Wil haben die Aktionäre die Überführung der bisherigen operativen Geschäftstätigkeit in die neue Firma Marty Häuser AG beschlossen. Der bisherige Geschäftsführer Dieter M. Schenk wird an dieser Gesellschaft beteiligt und soll in den nächsten Jahren die Aktienmehrheit von den Aktionären übernehmen. Neben seiner geschäftsführenden Funktion wird er als Delegierter Einsitz im Verwaltungsrat nehmen.
Dieter M. Schenk sei verantwortlich für die erfolgreiche Geschäftsentwicklung der letzten drei Jahre, heisst es in der Pressemitteilung. «Mit einer zweistelligen Wachstumsrate im Bereich Häuser behauptete sich die Marty Wohnbau AG in einem in den letzten Jahren um 30 Prozent geschrumpften Markt.» Diese Entwicklung war laut Verwaltungsratspräsident Arthur Marty ausschlaggebend, die Geschicke des 75-jährigen Familienunternehmens mit seinen 75 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Verlauf der nächsten Jahre in die Hände ihres Geschäftsführers zu legen. (pd./abr.)
Entwicklung des Unternehmens
1905: Zimmerei Bernhard Marty in Gossau ZH; 1927: Zimmerei und Schreinerei in St. Pelagiberg TG; 1933: Erstes Marty Einfamilienhaus in Systembauweise; 1941: Franz Marty senior übernimmt die Geschäftsleitung; 1957: Ortswechsel, neues Werk in Wil; 1972: Umwandlung in eine Familien-Aktiengesellschaft; 1998: Einrichtung der Ausstellung Marty Bau Center; 2002: Erweiterung des Marty Bau Centers; 2003: Familien-Aktiengesellschaft trifft mit Dieter M. Schenk eine Nachfolgeregelung.


